Die Linzer
Gastronomie und
Hotellerie
: Die Starköche
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Starköche Culinary Art Festival 2010 von 12.April 2010 - 17. April 2010

 

 

 

Pre-Opening Culinary Art Show mit TV-Starkoch Horst Lichter

Am 15. März 2010 in der Tips Arena Linz, Beginn 20 Uhr

„Sushi ist auch keine Lösung“

 

Er ist der lebenslustigste Schnurrbartträger Deutschlands und der Verfechter von viel Butter und Sahne. Der Ausnahme-Fernsehkoch aus „Lafer, Lichter, Lecker“ und Besitzer des Restaurants Oldiethek in Rommerskirchen wird für seine ehrlichen, bodenständigen Rezepte und für seine direkte Art geliebt. So unterhaltsam wie Horst Lichter hat noch kein Koch dem Publikum die Gaumenfreuden präsentiert. Mit der Bühnenshow „Sushi ist auch keine Lösung“ lässt er den Zuschauern das Wasser im Mund zusammen laufen. Denn wenn der leidenschaftliche Küchenchef erst einmal ins Plaudern kommt, gerät auch die simpelste Küchenarbeit zur unterhaltsamen One Man Show. Horst Lichter absolvierte eine Koch-Ausbildung und eröffnete 1989 in Butzheim bei Rommerskirchen sein Restaurant „Oldiethek“, das mittlerweile ein Jahr im Voraus
ausgebucht ist. 1999 folgten erste Auftritte im Fernsehen. Bekannt wurde Lichter durch
Johannes B. Kerners wöchentlicher Kochshow (jetzt „Lanz kocht“) und vor allem mit „Lafer! Lichter! Lecker!“

 

Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr: Cubus

ANDI + ALEX

ORF-Stars der Sendung „Frisch gekocht“

 

Andreas Wojta, TV Star
Alexander Fankhauser, TV Star,
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau
4 Sterne / 91 Punkte im A la Carte 2010

 

Die beiden TV-Starköche Andreas Wojta und Alexander Fankhauser haben einander im Wiener Restaurant Korso bei Reinhard Gerer kennen gelernt. Er nahm beide unter seine Fittiche und sie entwickelten ihre kulinarischen Künste bei ihm. Seit Anfang 2008 begeistern die zwei jungen Kochkünstler als „Andi und Alex“ täglich von Montag bis Freitag das ORFPublikum mit ihrer Koch-Show, bei der sie zwei frische, gesunde Gerichte zum Nachkochen mit viel Humor und Wortwitz präsentieren. Andreas Wojta absolvierte die Gastgewerbefachschule, war dann im Korso und anschließend bei Eckart Witzigmann im Aubergine in München. Nach seiner Ausbildung übernahm Wojta das beliebte Wiener Minoritenstüberl, eine Ministeriumskantine, die von der
Familie Wojta seit 30 Jahren geführt wird. Alexander Fankhauser zog es nach der Hotelfachschule in Innsbruck in die Ferne, er lernte in Florenz im Helvetia Bristol und verfeinerte seine Kochkünste später im Londoner Hyde Park Hotel. Nach Jahren im Korso eröffnete Fankhauser im elterlichen Hotel Lamark in Hochfügen das Restaurant Alexander, für seine exzellente Küche wurde er mittlerweile mit 3 Hauben von Gault Millau und 1 Michelin Stern belohnt.

 

 

Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: Prielmayer´s

Bobby Bräuer

3 Hauben / 17 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 94 Punkte im A la Carte 2010

 

Sein Stil basiert auf der klassisch französischen Küche, die er mit mediterranen Einflüssen auflockert. Dabei stehen immer die Produkte im Vordergrund. Aromen und Gewürze unterstützen kreativ den Eigengeschmack des jeweiligen Hauptproduktes. Bobby Bräuer, in München aufgewachsen, machte seine Kochlehre bei Otto Koch im „Le Gourmet“ . Zu den Stationen seiner Karriere zählen die „Fischerzunft“ Schaffhausen unter André Jäger, die „Schweizer Stuben“ unter Dieter Müller, das „L’Oasis“ in La Napoule (Frankreich) oder das „La Casanova“ in Chianciano Terme (Italien). Am stärksten geprägt hat ihn die Zeit als Souschef im „Aubergine“ bei Eckart Witzigmann. Bobby Bräuer holte als Küchenchef des Münchner Restaurant Königshof einen Stern und 18 Punkte, drei Mal wurde das Haus von Bunte zum Hotel-Restaurant des Jahres gewählt. Als Geschäftsführer und Küchenchef im „Victorian“ in Düsseldorf erkochte er einen Stern und 17 Punkte, im Restaurant „Die Quadriga“ im Brandenburger Hof in Berlin erreichte er 1 Stern und 17 Punkte und wurde zum Berlinzer Meisterkoch 2007 gewählt. Jetzt ist Bobby Bräuer Küchenchef im exklusiven Grand Tirolia Golf & Ski Resort Kitzbühel und sorgt dort für Kochkunstwerke, die den Gästen unvergessliche Geschmacks- und Sinneserlebnisse bieten.

 

 

Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: FESCH/Courtyard by Marriott

Kurt Gutenbrunner

1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009


Die moderne Interpretation der österreichischen Küche prägt den ganz besonderen Stil des gebürtigen Niederösterreichers, der im Big Apple große Karriere machte. Kurt Gutenbrunner besitzt in New York City mittlerweile vier Lokale – die Restaurants Wallsé, Café Sabarsky und Blaue Gans sowie die Weinbar The Upholstery Store. Seine Lehrjahre verbrachte der Starkoch im Hotel Schloss Dürnstein in der Wachau, wo er auch viel über edle Weine lernte, die er heute in seinen Restaurants in NY anbietet. Gutenbrunner arbeitete in zahlreichen exklusiven Restaurants in Europa, unter anderem im Tantris in München. Nach einem Jahr in New York kehrte er nach München zurück, wurde Küchenchef im Bistro Terrine und drei Jahre später in den Mangostin Restaurants, wo er seine Kenntnisse der asiatischen Kochkunst vertiefte. 1997 kehrte Gutenbrunner nach New York zurück, wurde Culinary Director bei David Bouley, später Küchenchef der Monkey Bar. 2000 eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant, das Wallsé in Manhattans West Village, wo österreichische Küche serviert wird – mit großem Erfolg. 2001 motivierte Ronald Lauder, der Mitbegründer der Neuen Galerie New York, Gutenbrunner, ein traditionelles Wiener Café zu eröffnen, das Sabarsky. 2005 kam das Wirtshaus Blaue Gans dazu und 2009 die Weinbar The Upholstery Store. Alle Lokale sind auch berühmt für ihre besondere Präsentation von Kunst. „Ich wollte mehr als nur spannende Restaurants führen, ich wollte Lokale kreieren, die meine Leidenschaft für Kunst und ihre enge Verbindung zum Essen, Trinken & Genießen zeigen.“

 

 

Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr: Promenadenhof

Hans Haas

2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010


Im Tantris, seit Jahrzehnten Münchner Kultrestaurant, ist seit 16 Jahren ein ganz besonderer Cuisinier am Werk – Hans Haas. Er hat sich kompromisslos drei Grundsätzen verschrieben:
erstklassige Qualität, handwerkliche Perfektion und Kreativität. Behutsam müsse alles behandelt werden, damit es seinen Eigengeschmack bewahre. Haas beherrscht die österreichische Küche genau so exzellent wie die mediterrane und die Grande Cuisine. Der Spitzenkoch absolvierte seine Ausbildung in seinem Heimatort Wildschönau (Tirol) und wechselte anschließend als Commis de cuisine und Chef de partie ins Hotel-Restaurant Bachmaier in Weissach. Dann war er zwei Jahre im Restaurant Erbprinz in Ettlingen tätig, bevor er in das elsässische Illhäusern als Chef de partie in das Restaurant von Paul Haeberlin wechselte.1982 holte ihn Eckart Witzigmann als Souschef in sein Restaurant Aubergine nach München. Von dort wechselte er 1987 als Chef de cuisine in das Restaurant Brückenkeller. Seit 1991 ist Haas Nachfolger von Witzigmann und Heinz Winkler als Chef de cuisine im Münchner Restaurant Tantris, das als Talentschmiede für Spitzenköche gilt. Haas ist für seine Kochkunst vielfach ausgezeichnet. Der Gault-Millau kürte ihn 1995 zum Koch des Jahres. Seine Küche im Tantris ist mit zwei Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault-Millau ausgezeichnet, die Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker gibt ihm fünf von fünf möglichen „F“s.

 

 

Dienstag, 13. April 2010, 19:00 Uhr: Restaurant U-Hof

Ulrich Heimann

1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
2 Hauben / 16 Punkte im Guide Gault Millau 2010


Seine Passion ist die Perfektion: Für Ulrich Heimann – Sternekoch und kreativer Kopf des Fine Dining Restaurants Le Ciel im InterContinental Berchtesgaden Resort – ist das Beste gerade gut genug. Handwerkliche Finesse, die Liebe zum authentischen Aroma eines Produktes und das Streben nach Höchstleistung prägen den Stil des Schwarzwälders. Trotz vieler Auszeichnungen, die er in kurzer Zeit für das Le Ciel erkochte, ist er bekannt dafür, ein Koch zum Anfassen zu sein, der den Kontakt zu seinen Gästen schätzt. Es ist der Geschmack einer Kindheit am Land, die den Perfektionismus von Ulrich Heimann gefördert hat. Seine Kreationen der modern interpretierten Haute Cuisine bringen den Geschmack der ausgewählten Zutaten besonders zur Geltung. Für ihn ist es wichtig, die Produkte der Region, je nach Saison, unverfälscht zu verwenden und auch deutlich zu machen, dass es zwischen seiner Küche und der Umgebung eine harmonische Verbindung gibt. Nach langen Jahren in Hamburg als Küchenchef der Sterne-Restaurants Seven Seas und Prinz Frederik Room im Hotel Abtei ist Ulrich Heimann im Berchtesgadener Land heimisch geworden. Der Sternekoch bietet für interessierte Gäste auch Wanderungen an, um ihnen zu zeigen, woher die Kräuter stammen oder wo die Forellen gezüchtet werden, die er für seine besonderen Geschmackserlebnisse verwendet. „Natur- und Gourmeterlebnis verbinden sich dabei in inspirierender Weise“, betont er.

 

 

Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr: Pöstlingberg Schlöss´l

Steffen Henssler

TV Starkoch
2 Hauben / 15 Punkte im Guide Gault Millau 2010


Er absolvierte als erster Deutscher eine Ausbildung an der Sushi Academy in Los Angeles,
die von japanischen Meistern geführt wird. Nach dem Abschluss der Akademie mit Bestnote
arbeitete Steffen Henssler, Sohn eines Hamburger Gastronomen und gelernter Koch, in mehreren amerikanischen Restaurants, um 2001, nach seiner Rückkehr nach Hamburg, mit
seinem Vater Werner Henssler sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Mit großem Erfolg: die
Küche des „Henssler&Henssler“ wurde mit 2 Hauben 15 Punkte von Gault Millau , 2 Kochlöffeln vom Schlemmer Atlas und 2,5 F von der Gourmetzeitschrift „Der Feinschmecker“ ausgezeichnet. Steffen Henssler wurde 2006 zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt. Die Karriere Hensslers als Fernsehkoch begann 2003 beim NDR. Er gehört jetzt zur festen Besetzung der ZDF-Koch Show „Küchenschlacht“ und ist regelmäßig bei der „Kocharena“ auf VOX zu Gast. Jetzt ist auch ein eigenes Fernsehformat in Planung.

 

 

Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr, Goldene Pagode

Alvin Leung

2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009


Sein „Rock’n’Roll Image“ ist legendär – er gilt als einer der besten und gleichzeitig
schillerndsten Köche Asiens. Durch sein Restaurant Bo Innovation in Hongkong stürmt der
Wind der innovativsten Gerichte, er selbst trägt beim Kochen Sonnenbrille und T-Shirt. Vom
Guide Michelin wurde Alvin Leung 2009 mit 2 Sternen ausgezeichnet. Das Leben des Avantgarde-Kochstars ist bisher höchst außergewöhnlich verlaufen. Geboren wurde er in London, die Kindheit verbrachte er in Toronto, dann absolvierte er ein Technik- Studium und wurde Diplom-Ingenieur. Er reiste viel und lernte die verschiedensten Kulturen und Küchen kennen und sein Interesse für die Kochkunst wuchs. Alvin Leung besuchte Koch-Legenden wie El Bulli, Fat Duck und Joel Robuchon und lernte viel von ihnen. Sein einzigartiger Stil - „X-treme Chinese“ – hat die chinesische Küche verändert, er mixt Jahrhunderte alte Rezepte mit modernen Kochtechniken und neuen Zutaten. Diese Verbindung von Kochkunst und technischem Wissen lässt ein Dinner im Restaurant BoInnovation zum unvergesslichen Ereignis werden. Völlig konträr zu seinem schillernden Image entwickelt Alvin Leung seine Gerichte mit absoluter Präzision und der Liebe zum Detail, bis das perfekte Ergebnis erreicht ist.

 

 

Donnerstag, 15. April 2010, 19:00 Uhr: Arkadenhof

Stefan Marquard

TV-Starkoch
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009


Kreativ, schräg, punkig, auch mit über 40 noch „ein junger Wilder“. Mit dem Leitspruch
„Cooking is like punkrock“ sorgt der Starkoch Stefan Marquard für die etwas andere Art des
Kochens. Sein unkonventionelles Auftreten und das unverwechselbare Outfit mit Stirnband
und Ziegenbart sind mittlerweile zu einem Markenzeichen in der deutschen Kochszene
geworden. In der Küche hört er am liebsten Punkrock und vertritt die These – erlaubt ist was
schmeckt, auch wenn es sich erst einmal komisch anhört. Stefan Marquard wuchs in Volkach auf und absolvierte nach einer abgeschlossenen Metzgerlehre die Ausbildung zum Koch im Hotel Rebstock in Würzburg. Es folgten wichtige Stationen in verschiedenen Häusern wie dem „Grauen Haus“in Östrich-Winkel, das zu den besten Restaurants Deutschlands zählte. Nach einer kulinarischen Reise durch die 12 besten Restaurants Italiens eröffnete Marquard mit Adalbert Schmidt das „Taverna la vigna“ in Wertheim, das sich zum besten italienischen Restaurant im deutschsprachigen Raum entwickelte.1991 eröffnete er sein sein erstes eigenes Restaurant, das „Drei Stuben“ in Meersburg. Die kreativ-schräge Küche brachte Stefan Marquard außer begeisterten Gästen und Kritikern unter anderem einen Michelin Stern und 18 Punkte im Gault Millau. Die letzte „feste“ Station war das „Lenbach“ in München. Seit 2003 betreibt der Starkoch mit seinem Freund und Partner Wolfgang Weigler „Stefan Marquards Eventcatering“. Zusammen mit seinem Team, der „Jolly Roger Cooking Gang“ beeindruckt er mittlerweile in ganz Europa mit seiner experimentellen Küche. Im TV wurde der Starkoch vor allem durch die „Kochprofis“ bekannt, jetzt ist er bei „Lanz kocht“ zu sehen, außerdem startet bald eine Doku über seine Catering Firma.

 

 

Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr, Austria Trend Hotel Schillerpark

Toni Mörwald

Insesamt 2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
Insgesamt 6 Hauben Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 94 Punkte im A la Carte 2010


Mit insgesamt 6 Hauben im Gault Millau und 2 Michelin Sternen ist er einer der
meistausgezeichneten Köche des Landes. Er besitzt 4 Restaurants, 2 Hotels, eine Kochschule, das Gourmet.Service.Catering und die m.linie. Die Marke Toni Mörwald steht für eine umfassende Behandlung des Themas Genusskultur. Schon in jungen Jahren begeisterte sich Toni Mörwald für die hohe Kunst des Kochens. Nach seiner Ausbildung war er in heimischen und internationalen renommierten Häusern tätig, so zum Beispiel in den Imperial Hotels Austria, im Hotel Bristol Wien, im Korso, im Palais Ferstel und dann bei Aufenthalten in Frankreich, Monaco, Großbritannien, Italien, Spanien, den USA und China. 1989 übernahm er das elterliche Wirtshaus in Feuersbrunn und eröffnete das Restaurant „Zur Traube“. 1990 erkochte er seine erste Gault Millau Haube und wurde mit nur 23 Jahren zum jüngsten Haubenkoch Österreichs gekürt. Seit mehr als 20 Jahren werden im Mörwald Stammhaus in Feuersbrunn Kochkurse veranstaltet, über 10.000 begeisterte Absolventen gibt es bisher. Insgesamt legt Starkoch Toni Mörwald größten Wert auf natürliches Kochen, ihm ist auch der persönliche Kontakt zu den Produzenten und den Verarbeitern der Lebensmittel, die in seiner Küche verwendet werden, sehr wichtig.

 

 

Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr, Herberstein

Silvio Nickol

2 Michelin Sterne im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 96 Punkte im A la Carte 2010


„Der Job ist meine Leidenschaft“, und „Geschmack muss unverfälscht auf den Teller
kommen“, betont Silvio Nickol, Küchenchef im Restaurant Schlossstern des Hotel Schloss
Velden, in dem er seit zwei Jahren für Furore sorgt. Innerhalb von nur 8 Monaten zeichnete
der Guide Michelin den gebürtigen Sachsen mit einem Stern aus, ein Jahr später folgte der
zweite. Der junge Kochstar gilt als einer der derzeit besten Köche des Landes und er könnte
der erste in Österreich sein, der einen dritten Michelin Stern erreicht. Das Schlossstern gilt
als eine der exklusivsten Adressen der österreichischen Gourmet-Szene. Silvio Nickol stammt aus Hoyerswerda, seine Kochlehre absolvierte er im Landhaus Hotel Waitz in Mühlheim-Lämmerspiel. Nach Stationen im Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen wurde er Chef de Partie im Hotel Traube Tonbach im Restaurant Schwarzwaldstube bei Harald Wohlfahrt, der bis heute als sein Mentor gilt. Dann ging Nickol als Souschef nach Belgien (Scholteshof), kam zurück ins Restaurant Traube Tonbach und werkte anschließend bei Heinz Winkler in dessen Residenz Heinz Winkler am Chiemsee. Seit 2007 ist Silvio Nickol nun höchst erfolgreich im Hotel Schloss Velden. Teamwork ist ihm enorm wichtig – „ohne eine gute Mannschaft bringt man nichts auf den Teller. Die Mitarbeiter sind immer ausschlaggebend für den Erfolg.“
 

 

Dienstag, 13. April 2010, 19:00 Uhr, Restaurant Bauböck

Fritz Pichler

2 Hauben / 15 Punkte im Guide Gault Millau 2010

 

Er war jahrelang als Chefkoch auf dem besten Kreuzfahrtschiff der Welt, der MS Europa, unterwegs, kochte für Donald Trump in Palm Beach und ging schließlich in Hamburg vor Anker. Im Bistro Rive erkochte Küchenchef Fritz Pichler mittlerweile 2 Hauben 15 Punkte und seine perfekt zubereiteten Fischgerichte sind bereits legendär in der Stadt an der Elbe. Fritz Pichler stammt aus Lembach im oberösterreichischen Mühlviertel. Nach seiner Ausbildung im Gasthof „Goldenes Kreuz“ in Eferding und Stationen am Arlberg 

und in der Schweiz zog es ihn in die weite Welt hinaus, schließlich ankerte er in Hamburg.

Der Gault Millau Deutschland 2010 schreibt:“.

Als sie Pichler engagierte demonstrierte Patronne Alice von Skepsgardh, Hamburgs Gastronomie Principessa, mal wieder ihr Gespür für überraschende Entdeckungen: Der Mann vom Meer erwies sich als Glücksgriff, inzwischen wirkt es so, als wäre dem Rive ein zusätzlicher Turbo eingebaut worden.…“ Besondere Spezialitäten des österreichischen Kochkünstlers sind heute die verschiedenen frischen Fischkreationen bis zu den Hamburger Klassikern wie Labskaus oder Pfannfisch.

 

 

Donnerstag, 15.April 2010, 19:00 Uhr: Romantikgasthaus Oberwirt

Erich Pucher

3 Hauben / 17 Punkte im Guide Gault Millau 2010
4 Sterne / 87 Punkte im A la Carte 2010


Er zählt zu den phantasievollsten Kochkünstlern der Steiermark. Sein Restaurant Rahmhube
auf der Stolzalpe war unter Gourmets viele Jahre ein Geheimtipp. Jetzt kocht er in „Lerchers
Panorama“ in Murau auf 3 Hauben Niveau und begeistert mit besonderen Kreationen. Erich
Pucher verfolgt seinen Kochstil konsequent und stellt das Regionale immer in den Vordergrund. Dies ist quasi sein Credo, auf dem sich der Erfolg begründet. Erich Pucher wurde in Oberzeiring geboren und verbrachte seine Kindheit in Kleinlobming bei Knittelfeld. Nach der Kochlehre im Hotel Liesingtalerhof in Mautern war er schon in jungen Jahren als Koch international erfolgreich. Bereits mit 21 Jahren werkte Pucher als jüngster Souschef im „Scandinavia Hotel in Oslo, sammelte Erfahrungen in St. Moritz, Kopenhagen, am Arlberg, in Los Angeles und Johannesburg (Südafrika). Der steirische Kochkünstler zählte von Beginn an zu jenen Köchen, die internationale Standards mit den regionalen Möglichkeiten in Verbindung zu bringen verstanden. Er geht zu den Bauern um diese zu motivieren, die Produktion ab Hof zu intensivieren und kontinuierlich ausgezeichnete Qualität zu liefern. Murau nennt sich heute Bioregion – auch ein Verdienst Puchers, der sich immer für die Frische, Saisonalität und die Regionalität der Produkte einsetzt, mit denen er seine besonderen Gerichte zaubert.

 

 

 

Freitag, 16. April 2010, 19:00 Uhr: Landgasthaus Holzpoldl

Alfons Schuhbeck

1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 17 Punkte im Gault Millau 2010


Gewürze sind meine Mission und 2005 hatte ich den Mut, einen eigenen Gewürzladen zu
eröffnen, gleich schräg gegenüber meines Restaurants im Herzen von München. Mittlerweile
biete ich 30 pure Gewürze und 30 Gewürzmischungen, die ich mit meinen Erfahrungen aus
30 Jahren großer Küche selbst mixe“, betont Starkoch Alfons Schuhbeck, der heute auf ein
Gourmet-Imperium in München blicken kann. Südtiroler Stuben, Orlando, Kochschule,
Eissalon, Partyservice, Teatro, Schokoladen, Gewürzläden, Bücher, zahllose TV-Auftritte
von „Lanz kocht“ über die „Küchenschlacht“ bis hin zu „Gesund genießen – raffiniert
gewärzt“. Schuhbeck ist die perfekte Kombination aus Kochkünstler und Unternehmer.
Geboren wurde der Star als Alfons Karg in Traunstein. Nach der Ausbildung zum Fernsehtechniker lernte er bei einem Gastspiel seiner Band den Gastwirt Sebastian Schuhbeck kennen, der den jungen Techniker davon überzeugte, eine Ausbildung zum Koch, Restaurant- und Hotelfachmann zu absolvieren und der ihn adoptierte. Seine Stationen als Koch u.a. bei Feinkost Käfer, Alois Dallmayr und im Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann. 1980 übernahm er das elerliche Kurhausstüberl in Waging am See und wurde 1983 für seine Kochkunst mit einem Michelin Stern ausgezeichnet, den er seither kontinuierlich hält. In Schuhbecks Südtiroler Stuben am Münchner Platzl ist das Erfolgsgeheimnis ein Mix aus harter Arbeit, Perfektion des Handwerks, dem Wissen um die Eigenschaften der Produkte, vor allem der Gewürze und dem Talent, den Gästen das Gefühl zu vermitteln, dass sie im Mittelpunkt stehen.
 

 

Mittwoch, 14. April 2010, 19:00 Uhr: domviertel relounge

Thomas M. Walkensteiner

Koch aus Leidenschaft
1 Michelin Stern im Guide Michelin 2009
3 Hauben / 18 Punkte im Guide Gault Millau 2010
5 Sterne / 97 Punkte im A la Carte 2010


Seine Stärken sind das Aufspüren erlesener Zutaten sowie das Experimentieren mit (fremden) Geschmacksnuancen. Jede seiner Speisen ist ein Gesamterlebnis. Er versuche, mit den Grundprodukten Fleisch und Fisch aus der Region sowie mit Gewürzen und Aromen aus der ganzen Welt besondere Gerichte und Kombinationen zu zaubern, betont Thomas Walkensteiner, Herr über bestimmt eine der durchdachtesten, modernsten Küchen Österreichs. Mit 1 Michelin Stern, 3 Hauben / 18 Punkte im Gault Millau und 5 Sterne im A la Carte ausgezeichneten Küche zählt er zu den besten Köchen Österreichs. Sein Motto: „Ein Koch muss ein glücklicher Mensch sein, weil aus einem unglücklichen Menschen kein guter Koch wird" Geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Walkensteiner in Lustenau (Vorarlberg). Nach der Hotelfachschule in Bludenz begann er eine Lehre im Restaurant Sternen in Dornbirn. Zwischen 1985 und 1994 sammelte er Erfahrungen in renommierten Sterne- und Haubenrestaurants wie dem Korso oder Zu den drei Husaren in Wien. Dann fand der heutige Küchendirektor seinen Meister in Eckart Witzigmann im Aubergine in München. „Er hat mir gezeigt, dass die Basis – egal was ich zubereite – immer in der einfachen Küche zuhause ist. Darauf aufbauend wird dann alles verfeinert, bis es die höchste Perfektion erreicht.“ Nach weiteren Zwischenstopps in Wien und im Rheingau zog es den aufstrebenden Kochkünstler nach Asien. Erst ging er nach Japan (Osaka), dann nach Bangkok ins Oriental. Zurückgekehrt nach Europa arbeitete er in 4- und 5 Sterne Hotels am Arlberg, in Salzburg und an der Cote d’Azur, bis 2003 das Hotel Schloss Fuschl rief und Thomas Walkensteiner die Position des Küchendirektors im Gourmetrestaurant „Imperial“ des Hotel Schloss Fuschl sowie die Gesamtleitung der Küchen im Schloss Fuschl Resort zu dem auch das Hotel Jagdhof gehört übernahm.